Ich dachte, meine Libido wäre einfach verschwunden. Nach 30 Tagen sind mir diese 6 Dinge aufgefallen.
Aufgeschrieben, weil ich lange dachte, ich wäre damit allein.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal so etwas öffentlich schreibe. Aber wenn ich damit auch nur einer Frau helfen kann, die sich gerade genauso fühlt wie ich damals, hat es sich gelohnt.
Vor einem Jahr hätte ich dir gesagt, dass mit mir einfach etwas nicht stimmt. Nicht, weil ich meinen Partner nicht mehr geliebt habe. Sondern weil ich einfach… nichts mehr gespürt habe.
Ich bin 36, zwei Kinder, Vollzeitjob. Und irgendwann war Lust kein Thema mehr. Wenn mein Partner abends näher rückte, war mein erster Gedanke nicht «ja», sondern «bitte nicht heute». Danach kam jedes Mal das schlechte Gewissen. Und irgendwo dazwischen die Frage, die ich mir jahrelang nicht laut gestellt habe: Warum habe ich keine Lust mehr?
Das Schlimmste war nicht die fehlende Lust. Es war das Gefühl, kaputt zu sein.
Ich habe lange gedacht, es liegt an unserer Beziehung. Aber uns geht es gut. Wir lachen viel, wir reden über alles. Nur über das eine nicht.
Also habe ich es weggeschoben. Ich bin früher ins Bett gegangen als er. Ich bin Berührungen ausgewichen, ohne es zu merken, weil ich Angst hatte, dass daraus mehr wird und ich wieder Nein sagen muss. Und jedes Mal, wenn ich Nein gesagt habe, habe ich in seinem Gesicht etwas gesehen, das mir das Herz gebrochen hat. Er hat nie Druck gemacht. Das hat es fast schlimmer gemacht.
Ich habe alles versucht, was man so versucht. Gleitgel, weil ich dachte, es liegt an der Trockenheit. Mich einfach mal überwunden, weil ich dachte, dann kommt es schon. Nachts gelesen, bis ich mir ziemlich sicher war, dass ich entweder Hormone brauche oder eine Therapie. Beides hat sich riesig angefühlt für ein Thema, über das ich nicht mal mit meiner besten Freundin sprechen konnte.
Was ich damals nicht wusste: Ich bin damit nicht allein, und ich bin auch nicht kaputt. Als ich es endlich bei meiner Frauenärztin angesprochen habe, hat sie nicht mit der Wimper gezuckt. Sie hat gesagt, dass Verlangen selten wirklich weg ist. Es wird zugedeckt, von Stress, Erschöpfung, zu wenig Schlaf, Hormonen. Und dass es meistens nicht mehr Reiz braucht, sondern das Gegenteil: Ruhe, Wärme und einen Moment, der nur mir gehört.
Ich habe danach gesucht, was genau darauf einzahlt. So bin ich bei GOLDENE LUST gelandet, einem Intimöl aus der Schweiz, das zusammen mit einer Gynäkologin entwickelt wurde. Ich habe es 30 Tage lang jeden Abend benutzt, ohne grosse Erwartung. Ehrlich gesagt vor allem, um irgendwann sagen zu können, dass ich es probiert habe.
Mit dem, was in den nächsten Wochen passiert ist, hätte ich allerdings überhaupt nicht gerechnet.
Das Erste, was sich verändert hat, war nicht der Sex
Ich habe zu Beginn echt gezweifelt. Ich habe das Öl am ersten Abend benutzt und dann halb abwartend dagelegen, ob jetzt irgendetwas passiert.
Was gekommen ist, war keine Explosion. Es war eine sanfte Wärme, ein leichtes Kribbeln, und danach zwanzig Minuten, in denen ich nicht an die Wäsche gedacht habe, nicht an morgen, nicht an die Kinder. Ich war einfach da. Das klingt klein. Für mich war es der Anfang.
Mein Orgasmus hat sich verändert, und damit hatte ich nicht gerechnet
Ich dachte wirklich, das sei nur Werbung. Ich hatte in Bewertungen gelesen, dass es intensiver wird, und innerlich die Augen verdreht.
Nach etwa einer Woche habe ich gemerkt, dass es stimmt. Es fühlt sich tiefer an, länger, und trotzdem nie zu viel. Ich bin danach eine Weile einfach liegen geblieben und habe mich gefragt, wann ich das zuletzt so erlebt habe.
Irgendwann wurde es im Kopf leise
Das ist der Punkt, den ich niemandem erklären kann, ohne dass es komisch klingt. Aber ab Woche zwei war dieses Dauerrauschen weg. Dieses Bewerten, dieses Von-aussen-auf-sich-selbst-Schauen, dieses «wie sehe ich gerade eigentlich aus».
Ich war einfach in meinem Körper. Und mir ist klar geworden, dass genau das die ganzen Jahre gefehlt hat. Nicht mehr Reiz, nicht mehr Technik. Ruhe.
Das Gespräch, das ich ein Jahr lang vermieden habe
Irgendwann habe ich es meinem Partner erzählt. Nicht das mit dem Öl, sondern das davor: dass ich mich kaputt gefühlt habe. Dass mein Nein nie ihm galt.
Er hat gesagt, er habe die ganze Zeit gedacht, es liege an ihm. Ein Jahr lang haben wir beide dasselbe gedacht und nichts gesagt. Dieses Gespräch hat kein Öl geführt. Aber ohne die Wochen davor hätte ich es nicht angefangen.
Was in den 30 Tagen wirklich passiert ist
Damit du dich nicht auf mein Gefühl allein verlassen musst, hier der Verlauf.
Woche 1: Wärme und Kribbeln sofort, sonst vor allem Skepsis. Zum Ende der Woche der erste Moment, bei dem ich dachte: okay, das bilde ich mir nicht ein. Woche 2: entspannter, Kopf leiser. Woche 3: Ich war diejenige, die angefangen hat. Woche 4: Ich habe schlicht nicht mehr darüber nachgedacht, und das war eigentlich das Ergebnis.
Irgendwo in Woche zwei habe ich zum ersten Mal die Rückseite der Flasche richtig gelesen, weil ich wissen wollte, was ich mir da jeden Abend auftrage. Hormonfrei, wasserfrei, ohne künstliche Duftstoffe, 100 % pflanzlich, in der Schweiz hergestellt, von Dermatest mit «sehr gut» bewertet. Das war der Moment, in dem aus «ich probiere das mal» ein fester Teil meines Abends wurde.
Warum hat mir keiner gesagt, dass es das 3-für-2 gibt?
Eine Sache ärgert mich bis heute. Ich habe zuerst eine einzelne Flasche gekauft, weil ich ja nicht wusste, ob das überhaupt etwas bringt. Nach zwei Wochen war sie fast leer und ich habe nachbestellt. Erst da habe ich gesehen, dass es das Set mit drei Flaschen gibt und die dritte gratis ist.
Wenn ich nochmal anfangen würde, würde ich direkt das Set nehmen. Nicht weil es günstiger ist, sondern weil ich den Unterschied ehrlich erst ab der dritten Woche gemerkt habe. Mit einer einzelnen Flasche wäre ich vorher ausgestiegen.
Mittlerweile habe ich ein Abo, und das ist ehrlich das Bequemste daran. Zweimal im Jahr kommt genug für sechs Monate, ich muss nie daran denken, und für mein Portemonnaie lohnt es sich auch.
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